Phase 1 - Eine Zukunft für das Waldschwimmbad


 

Satzung des Fördervereins Hirzenhainer Waldschwimmbad e.V.

§1 | Rechtsstellung, Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Hirzenhainer Waldschwimmbad e.V.“
  2. Sitz des Vereines ist Hirzenhain im Wetteraukreis.
  3. Der Verein soll im Vereinsregister des Amtsgerichtes Friedberg im Wetteraukreis eingetragen werden.
  4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§2 | Zweck

Zweck des Vereines ist die Unterstützung der Gemeinde Hirzenhain im Wetteraukreis und der gemeindlichen Gremien bei der Planung und Errichtung eines nachhaltigen Freibadkonzeptes.

§3 | Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein „Förderverein Hirzenhainer Waldschwimmbad e.V.“ mit Sitz in 63697 Hirzenhain verfolgt ausschließlich unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden. Der Verein erstrebt keinen Gewinn und verwendet etwaige Mittel ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken.

§4 | Mitgliedschaft

  1. Der Verein führt als Mitglieder
    • a) Natürliche Personen
    • b) Juristische Personen
    • c) Ehrenmitglieder
      Ehrenmitglied kann nur werden, wer sich besondere Verdienste um den Verein erworben hat. Vorschläge zur Ernennung können von allen Mitgliedern als auch vom Vorstand eingebracht werden.
      Alle Mitglieder unter a) bis c) sind ab der Vollendung des 16. Lebensjahres stimmberechtigt.
  2. Mitglied im Verein kann jede Person, ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse und Religion werden.
  3. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein hat schriftlich beim Vorstand zu erfolgen. Jugendliche unter 18 Jahre können nur mit Zustimmung zumindest eines gesetzlichen Vertreters aufgenommen werden.
  4. Ein Mitglied kann ferner durch den Vorstand ausgeschlossen werden, wenn Vereinsschädigendes Verhalten, Missachtung der Satzung oder Nichtzahlen des Mitgliedsbeitrags vorliegen. Gründe einer etwaigen Ablehnung des Aufnahmeantrages müssen nicht bekannt gegeben werden.
  5. Für jedes Mitglied besteht die Verpflichtung, die Satzung des Vereins anzuerkennen, Beiträge fristgerecht zu entrichten sowie Ordnungen und eventuelle Maßnahmen des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung zu beachten.
  6. Die Mitgliedschaft endet
    • a) durch den Tod des Mitgliedes
    • b) durch Austritt, welcher nur schriftlich zum Ende eines jeden Kalenderjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist an den Vorstand zu richten ist.
    • c) durch Ausschluss aus dem Verein.
    • Das Ausschlussorgan ist der Gesamtvorstand, welcher nach vorheriger Anhörung des Mitgliedes und eingehender Klärung des Falles den Ausschluss ausspricht. Weigert sich das Mitglied, die Möglichkeit der Anhörung wahrzunehmen oder verzichtet das Mitlied auf eine Stellungnahme zu eventuellen Vorwürfen, so kann der Ausschluss auch ohne Anhörung erfolgen.

§5 | Organe des Vereines

Die Organe des Vereins sind

§6 | Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich in den ersten sechs Monaten des Kalenderjahres statt.
  3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, der Vorsitzende es für nötig hält oder ein schriftlich begründeter Antrag von mindestens 20% der Mitglieder beim Vorstand eingereicht wird.
  4. Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat spätestens 14 Tage zuvor schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung unter der zuletzt bekannten Adresse zu erfolgen.
  5. Der Vorsitzende oder sein Vertreter, in Ausnahmefällen ein von der Versammlung zu wählendes Vorstandsmitglied, leitet die Versammlung.
  6. Über die Versammlungsverhandlung ist eine Niederschrift zu erstellen, die vom Schriftführer und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen ist.
  7. Jedes Mitglied hat das Recht, auf der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen, über die abzustimmen ist. Diese Anträge müssen mindestens zehn Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei einem Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes eingereicht werden. Über die Annahme oder Ablehnung eines Antrages entscheidet die einfache Stimmenmehrheit.
  8. Über Satzungsänderungen des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder.
  9. Bei Auflösung des Vereins ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten.
  10. Jede ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.
  11. In der ordentlichen Mitgliederversammlung hat der Vorstand einen zusammenfassenden Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr zu geben.
  12. Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer sowie einen Ersatzprüfer für die Dauer eines Geschäftsjahres. Sie haben das Recht, und die Pflicht die Kassengeschäfte des Vereins zu überwachen und in der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Kassenprüfbericht in Bezug auf die korrekte Kassenführung zu geben. Dasselbe Mitglied kann nur zweimal hintereinander als Kassenprüfer gewählt werden, wobei mindestens ein Kassenprüfer neu zu wählen ist.

§7 | Der Vorstand

  1. 1. Der Gesamtvorstand des Vereins setzt sich zusammen aus
    • a) dem geschäftsführenden Vorstand mit
      • dem ersten Vorsitzenden
      • dem stellvertretenden Vorsitzenden
      • dem Rechner
      • dem Schriftführer
    • b) dem erweiterten Vorstand mit
      • mindestens drei Beisitzern
      • Stellvertreter nach Wahl und Bedarf
  2. Der Gesamtvorstand wird auf der ordentlichen Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wahl des Vorstands hat grundsätzlich geheim zu erfolgen. Liegt der Versammlung nur ein Wahlvorschlag vor, so kann per Handzeichen abgestimmt werden.
  3. Beim Ausscheiden einzelner Vorstandsmitglieder kann sich der Vorstand bis zur folgenden Mitgliederversammlung selbstständig ergänzen.
  4. Für den Verein vertretungsberechtigt sind jeweils gemeinsam zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes. Der Vorstand beschließt „im Sinne seiner Zusammensetzung“ über Maßnahmen und Ordnungen sowie Organisation einzelner Aufgaben.
  5. Dem Vorstand obliegt es, Maßnahmen zu treffen, wenn diese im Interesse des Vereins erforderlich sind und aus Zeitmangel eine Mitgliederversammlung nicht einberufen werden kann. Der Vorstand ist verpflichtet, diese Maßnahmen in der folgenden Mitgliederversammlung mitzuteilen.

§8 | Ordnungen

  1. Die Mitgliederversammlung oder der Vorstand können bestimmte Ordnungen des Vereins beschließen oder ändern.
  2. Die jeweiligen Ordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung.

§9 | Beiträge

  1. Der Verein erhebt zur Erfüllung seiner Aufgaben Beiträge, die durch die Mitgliederversammlung festgelegt werden.
  2. Der Jahresbeitrag ist bis um Ende des ersten Quartals des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten.
  3. Bleibt ein Mitglied mit einer Zahlung länger als 12 Monate im Rückstand, kann der fällige Betrag nebst Nebenkosten gerichtlich eingeklagt werden.
  4. Bei Austritt oder Ausschluss von der Mitgliederliste während des laufenden Geschäftsjahres bleiben die Entrichtungen des Beitrages sowie andere Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein verbindlich.

§10 | Ausschüsse

  1. Die Organe des Vereins können für bestimmte, jedoch eindeutig abgegrenzte Aufgabengebiete die Bildung von Ausschüssen beschließen, die nach Weisung des Vorstandes die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben. Dabei ist innerhalb des Ausschusses ein Vorsteher zu wählen, der gegenüber dem Vorstand als Ansprechpartner fungiert.
  2. Dem Ausschuss steht die Möglichkeit offen, nach Genehmigung des Vorstandes externe, sachkundige Personen zur Aufgabenerfüllung hinzuzuziehen. Diese externen Sachkundigen müssen nicht zwingend Mitglieder des Fördervereins sein. Die Weisungsbefugnis des Vorstandes bleibt hierbei unberührt.

§11 | Auflösungsbestimmung

  1. Der Verein besteht, solange noch mindestens vier Mitglieder dem Verein angehören, es sei den, das die Auflösung durch Beschluss einer Mitgliederversammlung erfolgt.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins geht das Vermögen an die Gemeinde Hirzenhain über, unter der Bedingung, es ausschließlich und unmittelbar zu gemeinnützigen Zwecken, insbesondere zur Verbesserung des Angebotes an Freizeit und Erholungseinrichtungen in der Gemeinde Hirzenhain zu verwenden.

§12 | Inkrafttreten

Die Satzung sowie die Satzungsänderungen treten mit ihrer Eintragung im Vereinsregister in Kraft.

Hirzenhain, den 20.12.2005